Elektrosmog existiert zwar, aber wir sollten uns nicht verrückt machen. Denn Angst ist der schlechteste Ratgeber, den es gibt.
Angst vor einer vermeintlichen Gesundheitsgefahr ist häufig gefährlicher als die Gefahr selbst.
Elektrosmog ist ein elementares Thema, aber man darf die Dinge nicht schlimmer sehen, als sie sind. Man darf sie aber auch nicht verharmlosen und relativieren. Wichtig ist, die tatsächlichen, möglichen und konkreten Auswirkungen zu erkennen und entsprechend bewusst zu handeln.
Quo vadis, Strahlung?!
Die vom Menschen erzeugte Strahlung ist für uns zunächst unsichtbar. Will sagen: der Mensch hat kein Sinnesorgan, das direkt auf die Wahrnehmung von künstlich erzeugter elektromagnetischer Strahlung ausgelegt ist.
Unsere Augen nehmen Sonnenstrahlung und vieles andere wahr, unsere Ohren hören in einem bestimmten Frequenzbereich, wir nehmen akustische Signale wahr. Aber unsere Sinne sind nicht dafür ausgelegt, vom Menschen geschaffene Wellenmuster zu erblicken. Man muss diese Muster mittels weiterer technischer Geräte sicht- oder hörbar machen.
Wer älter ist, kennt das
Wie beim Fernsehen früher: das Signal wurde über die Luft übertragen, aber es bedurfte einer Antenne auf dem Dach sowie einem Fernsehgerät, um diese Wellenmuster sichtbar zu machen.
Keiner von uns sieht die Strahlung, die ein 5G Turm abgibt, eine Sendeanlage auf einem Hausdach, das Handy, das Navigationssystem oder sogar unsere Haushaltsgeräte. Wir sehen sie nicht und deshalb existiert sie für manche Menschen auch nicht. Wieder andere wissen zwar, dass durchaus viel Strahlung existiert, aber sie ziehen in Zweifel, dass sie Auswirkungen auf uns hat. Töricht.
Ein Beispiel aus der Medizin
Denn auch Röntgenstrahlung sehe ich nicht, ich spüre sie nicht, ich höre sie nicht. Aber trotzdem kann man das Ergebnis dieser Strahlung auf einer Röntgenaufnahme sehen und wir müssen einen Schutz aus Blei an den Körperstellen tragen, die nicht geröntgt werden sollen.
Natürlich: Röntgenstrahlung ist stark und ich setze mich ihr nur kurz aus, aber: die Strahlung, die unsere Alltagshelfer abgeben ist ständig vorhanden. Und sie wird immer stärker durch immer höhere Leistung und immer mehr Geräte, die um einen herum sind.
Wir sind beschränkt.
Unser Körper ist von Haus aus nur darauf eingestellt, einen gewissen Bereich wahrzunehmen.
Die Forschung sagt, wir nehmen so viele Bits (Informationseinheiten) pro Sekunde wahr:
- Augen: 10.000.000
- Haut: 1.000.000
- Ohren: 100.000
- Geruch: 100.000
- Geschmack: 1.000
Aber im Bewusstsein landen aktiv wahrgenommen nur 40 Bits pro Sekunde! Unwahrscheinlich wenig von dem, was passiert, ist uns überhaupt bewusst. Und selbst das, was wir alle unbewusst aufnehmen ist nur ein kleiner Teil von dem, was es zu erfassen gibt!
Man denke daran, wie viel besser Hunde riechen, dass Katzen nachts sehen können und sich Fledermäuse praktisch mit Sonar orientieren. Oder auch sämtliche Vögel klinken sich in das Erdmagnetfeld ein und orientieren sich besser, als wir es je nachvollziehen können. Dafür hat der Mensch andere, einzigartige Fähigkeiten.
Es gilt, diese Unterschiede anzuerkennen und wertzuschätzen und auch einzusehen, dass wir eben nicht alles mitbekommen, was Auswirkungen auf uns hat. Umso wichtiger ist es also, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, nicht alles zu wissen oder wahrzunehmen und das, was einem fehlt, mit sinnvollen Hilfsmitteln auszugleichen.
Stete Strahlung höhlt den Geist
Da unser Körper sich mit elektrischen und magnetischen Feldern, Strömen und Signalen organisiert und steuert, sollten wir ihm ermöglichen, diese für unser Leben notwendigen Aufgaben möglichst ungestört und natürlich ausführen zu können.
Doch die nicht direkt wahrnehmbaren Strahlen aus der Technik sind nicht immer biologisch optimal. Ganz im Gegenteil: die allermeisten elektromagnetischen Felder, die unsere Technik mit sich bringt, sind eine Belastung für den Organismus.
Jetzt stell dir zwei Fragen:
- wie viele technischen Geräte sind den ganzen Tag um mich herum? Denn alle diese Geräte bauen elektromagnetische Felder auf.
- wie viel Belastung kann ein Mensch realistisch vertragen?
Ein Gedankenexperiment
Stell dir vor, jedes technische Gerät würde dir ein Gewicht von 100 Gramm auf deine Schultern legen.
Überleg also einmal, wie viele Geräte um dich herum sind. Die Strahlung der Handys von anderen Menschen bekommst du ebenso ab, wie die von deinem eigenen. Wenn also nur jedes Handy dir jetzt Gewicht aufbürdet: wie viel extra Gewicht schleppst du mit dir herum?
Kannst du dir vorstellen, dass du dann müde und schlapp wirst? Und dass der eine Körper vielleicht schneller schlapp macht, als ein anderer? Dass jemand über Kopf- und Gliederschmerzen klagt, aber du noch nicht?
Menschen sind unterschiedlich belastbar und die Frage ist nicht, ob wir von zu viel biologisch negativer Strahlung umgeben sind, sondern was du realistisch und sinnvoll tun kannst, damit dein Körper (und deine Tiere, Pflanzen etc.) unbelastet ist.
Technik > Natur
Denn stell dir jetzt noch folgendes vor:
Was, wenn die technischen Felder in die natürlichen Felder deines Körpers eingreifen, mit denen er sich regulieren und z. B. Vorgänge wie deinen Schlaf oder Stoffwechsel (Gewichtsabnahme) steuern will?! Die technischen Felder sind viel stärker als die elektromagnetischen Felder, die dein Körper benötigt und nutzt.
Hunger nach den richtigen Signalen
Das kannst du dir ein wenig wie mit dem Essen vorstellen: wenn dein Körper normal funktioniert, gibt er dir ein Signal, wann er Hunger hat. Echten Hunger merkst du daran, dass er körperlich direkt zentral unter dem Brustkorb zu spüren ist und nicht etwa weiter unten im Bauch. Und dass du bei echtem Hunger praktisch alles essen würdest, statt wählerisch zu sein. Das ist Hunger.
Wenn die Signale aber nicht richtig ankommen, isst du alles mögliche, bist wählerisch und isst auch mehr, als du brauchst oder dein Körper eigentlich will. Die Signale deines Körpers werden übertönt von Geschmacksverstärkern, von künstlichen Farben, von Fett und Zucker, die so in den Körper eingreifen, dass er mehr will.
Was beim Essen leicht zu verstehen ist, passiert auch in vielen anderen Bereichen und auch bei der Signalübertragung anderer Reize: die künstlichen technischen Reize von außen können um ein vielfaches stärker sein und dein eigenes, filigranes System übertönen.
Und dann hörst du nicht mehr auf deinen Körper, sondern auf das Signal, was die natürliche Funktion überlagert. Dass das auf Dauer nicht gesund ist, sieht man beim Essen am Übergewicht. Und bei anderen Körperfunktionen kann es sein, dass wir verwirrt sind, unsere Kraft nicht optimal nutzen können, nicht gut schlafen und generell leicht gereizt sind, neben vielen anderen Beispielen.
Was kann man jetzt tun?
Es gibt viele Wege, etwas zum persönlichen Schutz und Wohlbefinden zu unternehmen. Vieles wird hier im Blog an verschiedenen Stellen vorgestellt.
Die wichtigsten Dinge sind:
- zunächst einmal nicht in Panik verfallen, denn die Angst vor einer Gefahr ist häufig schädlicher als die echte Gefahr an sich
- sich fragen, ob und welche Strahlenbelastungen zuhause oder in der Nähe sind. Funkmasten, Antennen, Hochspannungsleitungen, Bahnschienen, WLAN, Handy etc.
- wie viele Geräte um einen herum sind. In einer Wohnblocksiedlung sind immens viel mehr Geräte in unmittelbarer Nachbarschaft.
- sich die Frage stellen, ob und welche Beschwerden man aktuell hat und wie stark sie sind und ob diese im Verlauf eines Tages stärker (z. B. im Büro, auf Arbeit) oder schwächer werden (z. B. alleine draußen in der Natur).
- sich fragen, ob man die Bereitschaft hat, sinnvolle Harmonisierungsprodukte zumindest einmal auszuprobieren um zu sehen, was sich möglicherweise verändert
- auf seine Ernährung achten
- die Produkte von Pen-Yang® ausprobieren und eigene Erfahrungen damit sammeln