Viel besser schlafen

Hochwertiger EMF-Schutzmatte für gesunden Schlaf, Anti-Elektrosmog-Bettauflage, Schutz vor elektromagnetischer Strahlung, praktische EMF-Abschirmung für Schlafzimmer, optimaler Schutz vor Elektrosmog.

Schlaf ist aktiv, es ist nicht nur hinlegen, Augen zu: da passiert viel mehr.

Und jeder schläft anders.

Das fängt schon an

  • bei der Lage, ob Rückenschläfer, Bauchschläfer, Seitenschläfer.
  • Geht über das Kissen (ja mit Kissen, nein ohne Kissen, welches Kissen, welches Material, wie alt ist das Kissen?)
  • über die Matratze (zu hart, zu weich, mit Federkern, Schaumstoff, mit Silberfäden, Anti-Allergiker)
  • und hört beim Bettgestell noch nicht auf (Holz, Zirbenholz, Metall, Alu, Paletten etc.)
  • und berücksichtigt die Belastungen wie Wasseradern, der richtigen Ausrichtung des Bettes und natürlich, ob das Schlafzimmer überhaupt ein Wohlfühlort ist.
  • Außerdem kann ein offenes oder geschlossenes Fenster wichtig sein,
  • sowie die Lautstärke im Zimmer, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit.

Warum ist das so wichtig?

Ein Mensch von 60 Jahren hat im Schnitt 20 Jahre (1/3 seines Lebens) im Bett zugebracht. Da sollte doch dieser wichtige Ort, an dem wir so viel Zeit verbringen, uns möglichst gesund erhalten und nicht krank machen.

Schlaf ist episodisch – immer mehrere Phasen. Maximal 5 Schlafphasen pro Nacht.

  • Schlaf folgt immer der Sonne! Nie der Uhr auf dem Smartphone oder der Zeitzone (Zeitumstellung)
  • Schichtarbeiter haben da eine extreme Verschiebung des Schlafrhythmus
  • Schlaf benötigt einen Rhythmus
  • Bei Problemen sind es immer Störungen auf allen Bereichen

Was macht Schlafmangel so gefährlich?

Schlafmangel und seine Folgen: Schlafmangel ist gefährlich, weil:

  • wir essen mehr salzige und oder süße Kohlenhydrate durch Verschiebung der Ration von Ghrelin und Leptin
    • Ghrelin reguliert das Hungergefühl
    • Leptin reguliert das Sättigungsgefühl
  • der Muskelaufbau wird gebremst durch Hemmung von Testosteron und anderer anaboler Hormone
  • unser Muskelabbau wird beschleunigt durch Anstieg von Cortisol und anderer kataboler Hormone
  • er macht uns blöde
    • jeder unausgeschlafene Mensch ist am Freitag schon „grenzdebil“ Quelle: Grimm 2016, S. 33
    • ob man also Joint raucht, kokst oder mit Promille auf die Arbeit geht sind vergleichbar mit dem, wie man sich unausgeschlafen verhält
    • die Leistung lässt nach, aber die eigene Wahrnehmung nicht

Eine Studie der Universität Pennsylvania mit 130.000 Menschen ergab, dass sogar bei nur leichten Störungen sich die Risiken erhöhen für

  • Übergewicht um 35%
  • Schlaganfall um 50%
  • Diabetes um 54%
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 98%

Wenn man im Bett morgens schräg drin liegt oder verkehrt herum (Kopf am Fußende), dann weicht man möglicherweise Strahlen aus und sollte Schlafposition oder Stellung des Betts im Raum verändern.

Auch Schlafwandeln und im Schlaf sprechen sind Punkte, die möglicherweise auf Erdstrahlen zurückzuführen sind.

Grundsätzliche Verbesserungen

  • ein Bett steht idealerweise so, dass der Kopf Richtung Norden zeigt und die Füße Richtung Süden
  • ist das nicht möglich, sollte der Kopf Richtung Westen zeigen und die Füße Richtung Osten
  • diese Ausrichtung hängt mit den verschiedenen Energien der Erde zusammen, die Nord-Süd-Ausrichtung beispielsweise mit dem Erdmagnetfeld und Nord- und Südpol
  • ein Bett sollte möglichst aus hellem, unbehandeltem Massivholz und metallfrei sein. Betten aus Zirbe, Bergahorn, Kernesche, Weißtanne, Fichte sind sehr gut
  • idealerweise nicht auf Federkernmatratzen schlafen, da die Metallfedern wie Antennen funktionieren
  • negativ wirkende Dinge sollten aus dem Schlafzimmer entfernt werden, wie z. B. medizinische Unterlagen, Bücher über Krankheiten und Krimis o. ä. (sofern es aufregend ist), keine Versicherungsunterlagen oder Medizinbücher unter dem Bett haben, keine ablenkenden oder störenden Bilder, Schmuck, Mitbringsel o. ä.
  • Spiegel sind im Schlafzimmer normal auch nicht ideal

Technische Störquellen

Immer mehr Menschen reagieren empfindlich auf die Strahlung von Technik. Technik nimmt in unserem Alltag immer mehr zu. Nicht nur Handys und WLAN, sondern auch SmartMeter, die immer mehr verstärkt eingebaut werden. Und elektronische Geräte direkt am Körper, wie Smartwatches, Fitnesstracker u. ä. tun ihr übriges und geben direkt Funksignale in den Körper.

Wo finden sich also überall Störquellen, wenn wir diese offensichtlichen Probleme ausgeschaltet haben?

  • gibt es Hochspannungsleitungen in der sichtbaren Umgebung? wie nahe sind diese?
  • hat es Kraftwerke in der Nähe? Dazu zählen alle Arten der Energieerzeugung – inkl. Balkonkraftwerke.
  • gibt es Windräder in der sichtbaren Umgebung?
  • sind Bahnhöfe oder Bahngleise in der Nähe?
  • gibt es Sendemasten in der Nähe? Auch in Kirchtürmen können heutzutage Sendeanlagen versteckt sein.
  • gibt es Industrie in der Nachbarschaft? Welche?
  • was habe ich für Geräte im Haus? Einfach mal durch alle Räume laufen und alle technischen Geräte auflisten.
  • wohne ich in einem Wohnblock, Reihenhaus oder freistehendem Gebäude?

Als Hinweise auf mögliche Belastungen kann man sich auch an der Natur orientieren:

  • gibt es im Garten oder in der Nähe Bäume, die komisch gewachsen sind oder Wucherungen haben?

Von überall kann Strahlung kommen und je mehr Menschen um mich herum wohnen, desto mehr werde ich mit der Strahlung von hunderten Geräten „beschenkt“.

Vergleichen wir die Strahlung einmal kurz mit einem einfachen Handyklingeln: mit dem Klingeln eines einzelnen Handys komme ich gut klar, aber mit dem gleichzeitigen, dauerhaften Klingeln von 100 Handys komme ich nicht mehr so gut klar.

Genauso ist es auch mit der Strahlung: wo ein Körper einzelne Geräte vielleicht noch abkann, ist die Strahlung aus vielen Wohnungen und von hunderten Geräten irgendwann dann doch zuviel.

Lösungen für alle Arten technischer Aspekte und Strahlung aus der Erde

Unabhängig davon, von woher die Strahlung kommt (Wasseradern, Gitternetzlinien, WLAN, 5G, Handy etc.) kann mit der Kombination aus Geopat Dosen, Steckergenerator und Stickern in nahezu allen Fällen eine Veränderung erzielt werden.

Das erspart dann auch das Umstellen des Bettes oder andere Maßnahmen. Auch Netzfreischalter werden damit unnötig.

Was sagt die Neue Germanische Medizin zu Schlafstörungen?

Die Neue Germanische Medizin wird gelegentlich ein wenig schief angeschaut, weil man sich fragt:

a) warum „Neue“ Medizin?
b) warum „Germanische“ Medizin?

Wer zur „Neue Germanische Medizin“ eine Suchmaschine bemüht, findet abenteuerliche Warnungen inkl. Hinweise auf latenten Antisemitismus des Begründers.

Ob und was an diesen Diskussionspunkten real ist, ist hier nicht Gegenstand. Mich interessiert, ob es hier Ansätze gibt, die Schlafprobleme für den Einzelnen erklären können und welche Lösungen sich ggf. anbieten.

Um die Fragen a) und b) zu beantworten sagen wir einfach: „neu“, weil sie sich von der gewohnten medizinischen Betrachtungsweise abhebt und seelische oder psychische Probleme als Ursache für die körperliche Entwicklung einer Krankheit annimmt und „germanisch“, um den Ursprung klar herauszustellen.

Mögliche Ursachen für Schlafstörungen laut NGM

  • Stress lässt einen nicht zur Ruhe kommen. Der Sinn dahinter: der Mensch wird wachgehalten, um die Stressquelle zu lösen.
  • man befindet sich in Heilung eines bewältigten Konflikts.
    • Der Körper hält einen aber bewusst nachts wach, weil man noch nicht stark genug ist, um sich gegen mögliche Raubtiere zur Wehr zu setzen. In diesen Fällen hilft es, tagsüber einem Schlafbedürfnis nachzugeben.
    • Es kann auch sein, dass die Heilungsphase sehr stark ist und der Körper vor einer Überforderung durch zu starke Heilungssymptome geschützt werden soll. Paradox ist, dass in solchen Fällen Kaffee vor dem Schlafengehen für einen besseren Schlaf sorgen kann. Die Idee dahinter ist: der Körper wird überlistet und denkt, es sei Tag und gibt seine Schlaf-Hemmung auf.
  • Schlafapnoe, also nächtliche kurze Atemaussetzer, können mit einem Mini-Rechtsherz-Myokard-Infarkt zusammenhängen. Hier muss man bei Herz und Zwerchfell schauen, was zu tun ist. Um es ganz kurz zusammenzufassen: alle Konflikte, die „einem das Herz zerreißen“ können, sollte man lösen.
  • manche Menschen mit Schlafstörungen haben auch Angst vor Kontrollverlust und vor dem Tod. In diesen Fällen sollte man zusehen, sich mit dem Tod auszusöhnen und auch Kontrollverlust lässt sich durchaus überschaubar lösen.

Allgemeine Lösungen bei Schlafstörungen laut NGM

  • ausreichend Bewegung
  • den Abend ohne Computer, TV, Handy zubringen
  • nicht zu spät essen
  • immer zur gleichen Zeit und nicht zu spät schlafen gehen (vor 22 Uhr)
  • Meditationstechniken, Einschlafrituale, beten, Heilatmung
  • als Bachblüten: Hornbeam, Impatiens, Olive, Star of Bethlehem
  • auf warme Füße achten (Wärmflasche, Fußbad, warme Socken)
  • beruhigende Tees, z. B. Baldrian, Melisse, Lavendel
  • ein Lavendelsäckchen in die Nähe des Kopfes legen
  • nach Hildegard von Bingen: täglich 2 TL Mohn essen
  • CBD-Öl

Bitte den eigenen Arzt fragen, wenn Unklarheiten bestehen. Auch diese Hinweise, obgleich harmlos, sollten niemanden dazu verleiten, eine Therapie beim Arzt oder Heilpraktiker eigenmächtig abzuändern, zu unterbrechen oder aufzugeben.

Schlafmittel

Schlafmittel sollten nur in ärztlicher Absprache verwendet werden und dabei sind bitte die folgenden Informationen mit zu berücksichtigen.

Studie findet Zusammenhang zwischen Schlafmitteln und höherem Sterberisiko

Forscher vom Scripps Clinic Viterbi Family Sleep Center in Kalifornieren und dem Jackson Hole Zentrum für Präventivmedizin in Wyoming schätzen, dass 2010 zwischen 6% und 10% der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten Medikamente eingenommen haben, die Wirkstoffe wie Eszopicione, Temazepam, Zolpidem und andere Barbiturate enthalten.

Nach Angaben der Forscher könnten 320.000 bis 507.000 zusätzliche Todesfälle in den Vereinigten Staaten allein in jenem Jahr mit der Einnahme von Schlafmitteln in Zusammenhang gebracht werden. Ihre Daten zeigen auch, dass die Prozentsätze in einigen Teilen Europas höher liegen könnten.

Wer zwischen 18 und 132 Tabletten pro Jahr einnahm, war das Sterberisiko um ein Vierfaches erhöht. Das sind weniger als 2 Tabletten im Monat.

Wer mehr als 132 Tabletten pro Jahr einnahm, war das Risiko um ein Fünffaches höher (Einnahme jeden zweiten bzw. jeden dritten Tag).

„Der vielleicht auffälligste Befund war, dass ein erhöhtes Sterberisiko auch im untersten Drittel des Schlafmittelkonsums existiert. Dieses ist mit einem 3,6-fach erhöhten Sterberisiko für Patienten assoziiert, die weniger als 18 Schlaftabletten pro Jahr einnehmen“, schreiben die Autoren der Studie.

Quelle: CORDIA Forschungsergebnisse der EU
https://cordis.europa.eu/article/id/34350-study-finds-link-between-sleeping-pills-and-higher-death-risk/de

Das heißt auch: wer ab und zu interkontinental fliegt und Zeitzonenverschiebung kennt oder aufgrund anderer Schwierigkeiten einmal zu Schlaftabletten greift, fällt bereits sehr früh in diesen Risikobereich mit einem um das 3,6 fach erhöhten Sterberisiko.

Schlaftablette als Lösung? Eher nicht.

Der TÜV Rheinland (PMVA 1994) hat die Beeinträchtigungen verschiedener Medikamentengruppen aufgezeigt:

  • Schlafmittel (Barbiturat-Typ) – 3,6
  • Beruhigungsmittel (Benzodiazepine Valium Librium) – 3,5
  • Allergiemittel – 2,6
  • Aufputschmittel (Stimulanzien) – 2,5
  • Schmerzmittel (normale) – 2,2

1 = keine, 2 = leichte, 3 = deutliche, 4 = ernsthafte Beeinträchtigung

Schmerzmittel sind nicht ganz so stark, aber Schlafmittel per se können ziemlich abhängig machen.

Wie wirken Schlafmittel?

Viele Schlafmittel führen zu einem verminderten oder verkürzten REM-Schlaf. In der REM-Schlafphase verarbeitet das Gehirn sämtliche Informationen eines Tages. Lernprozesse finden statt.

Heißt also: wir haben zwar vermehrt Tiefschlafphasen durch das Schlafmittel, aber die so wichtigen REM-Phasen haben wir weniger oder kürzer. Damit ist der Schlaf auch nicht so erholsam.

Schlafmittel erleichtern das Einschlafen oder ermöglichen ein Durchschlafen.

Die frei verkäuflichen Schlafmittel sind eher die weniger empfehlenswerten Präparate, sinnvoller ist es, sich vom Arzt gezielt etwas verschreiben zu lassen.

Verschreibungspflichtige Schlafmittel

Es sind zahlreiche Benzodiazepine mit unterschiedlicher Wirkungsdauer im Handel. Nach der Einnahme eines Benzodiazepins wird die Reaktion auf äußere Reize wie Lärm oder Licht vermindert.

Sie wirken angstlösend, entspannen die Muskulatur und fördern das Einschlafen oder Durchschlafen. Kurz wirksame Benzodiazepine werden bei Einschlafstörungen verordnet, langwirksame bei Durchschlafstörungen. Neben ihrer schlaffördernden Eigenschaft bewirken sie auch:

  • Angst- und Krampflösung
  • Beruhigung und Muskelerschlaffung

Dies erklärt auch ihre breite Anwendung in den einzelnen medizinischen Fachgebieten (Psychiatrie, Innere Medizin etc.).

Melatonin-Rezeptor-Agonisten
Melatonin-Rezeptor-Agonisten stellen eine neue Klasse von Schlafmitteln dar.

Barbiturate
Werden mittlerweile nur noch als Narkosemedikament oder bei Epilepsie eingesetzt.

Chloralhydrat und Clomethiazol
Chloralhydrat und Clomethiazol sind Reserveschlafmittel die bei Unverträglichkeiten gegenüber Benzodiazepinen eingesetzt werden. Deren Anwendung sollte nur auf 1 bis 2 Wochen begrenzt sein.

Erkenntnisse aus dem Schlaflabor

Was trägt zu einem guten Schlaf bei:

  • Schlaf braucht regelmäßige! BEWEGUNG (wann mache ich Sport?)
  • SOZIALE KONTAKTE (Anwesenheit von Menschen, Lockdown, Single) – für die Schlafqualität beim Mann ist es übrigens besser ein gemeinsames Schlafzimmer zu haben, für die Schlafqualität der Frau sind getrennte Schlafzimmer besser
  • regelmäßige SIGNALE und ESSENSZEITPUNKTE (ist durch äußere Signale variabel einstellbar) – möglichst zur selben Zeit aufwachen, schlafen gehen, essen etc.
  • DARMBAKTERIEN (eigener Rhytmus, Serotonin, Darmsanierung), Darmflora, das Serotonin wird ja zu 95% im Darm gebildet, also muss er in Ordnung sein
  • SEKUNDÄR-METABOLITE sind Schlafqualität, Schlafquantität (4 Stunden Schlaf, 8 Stunden Schlaf etc.), Neutrotransmitter (Bildung möglich?)

Die beste „Schlaftablette“ ist Basilikum:

  • verlängert Schlafzeit wirksamer als das Schlafmittel Diazepam (Studie: Askari 2016)
  • kann das subjektive Gefühl von Angst reduzieren
  • Gedächtnis förderlich
  • keine Nebenwirkungen!

z. B. als Basilikumöl oder abends einfach als Salat (gerne mit Sonnenblumenkernen o. ä.)

Noch besser, wenn alles vorher in der Energieschale oder auf dem Vital-Pad gewesen ist!

DÜFTE

  • Lavendel steigert den Anteil des Tiefschlafs
  • erhöht die Schläfrigkeit (gute Duftöle)
  • ein paar Tropfen auf das Kissen
  • oder Lavendelseife unter der Matratze/dem Bett (Geruchsanker, körperlicher Anker)
  • Frauen bevorzugen Lavendel, Männer: muss man ausprobieren

Vitamine

Vitamin B und seine Wichtigkeit:

  • trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei: B1, B2, B3, B6, B12
  • trägt zur normalen psychischen Funktion bei: B1, B6, B9, B12
  • trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei: B5
  • trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei: B2, B3, B5, B9
  • trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei: B1, B2, B3, B5, B6, B12

Quelle: Suchmaske der EU mit erlaubten Aussagen.

Unsere innere Uhr

Wie oft wacht eigentlich der gesunde und normale Mensch beim Schlafen auf? 28 mal in jeder Nacht.
(Quelle: Universität Regensburg, J. Zulley, Schlafmediziner)

Aber wir bekommen es normal nicht mit. Wir sind in einem Rhythmus. Manche Menschen erinnern sich, dass sie wenige Male kurz in der Nacht wach waren aber gleich wieder eingeschlafen sind.

Unsere innere Uhr geht falsch, weil eher zu langsam – eine komplette Runde der inneren Uhr dauert ungefähr 24 Stunden, bei einigen von uns fast 25 Stunden.

Sie synchronisiert sich mit dem Sonnenlicht – und zwar JEDEN Tag. Hormone sind die Botenstoffe der inneren Uhr.

  • Melatonin
  • Cortisol
  • Serotonin

Wer Schlafprobleme hat und dann noch in einem Großraumbüro arbeitet wird es feststellen, dass das Sonnenlicht dort nicht ausreicht.

Cortisol – Streßhormon macht alt, dick und baut die Muskelmasse ab.

Unser Gehirn und seine Frequenzen

Hirnströme im Elektroenzephalogramm, Frequenzbereich (in Hertz)

  • 1-4 = Bandbereich Delta = Gehirntätigkeit, geistiger Zustand Tiefschlaf
  • 4-8 = Theta = Müdigkeit
  • 8-12 = Alpha = Wachheit, Entspannt-sein, Meditation
  • 15-25 = Beta = willentliche Aktionen, Konzentration
  • 25-100 = Gamma = kognitive Höchstleistungen, extreme Wachheit, sehr geübte Meditation

Im Hirn gibt es die SCN – Suprachiasmatische Nuclei. Zwei Stück davon.
Sie nehmen das Sonnenlicht auf und steuern dann unsere Hormone.

Scannt und reguliert folgende Vorgänge in uns:

  • Körpertemperatur
  • Hunger & Durst
  • Lust auf Sex
  • Bewegung
  • Schlaf

Studie Uni Michigan: „…wer sich tagsüber im Sonnenlicht aufhält, geht früher ins Bett und schläft länger.“

  • Ein Schlafzyklus dauert gewöhnlich 90 Minuten.
  • In der REM Phase werden wir am häufigsten wach.
  • In den Tiefschlafphasen haben wir unsere Ruhe.
  • Das Hirn ist in den unterschiedlichen Phasen Theta, Beta, Alpha während des Schlafs.

Ab 3 Uhr morgens fängt das Cortisol an, uns ganz langsam wach zu machen.

Morgens keinen schwarzen Kaffee trinken, lieber verschieben. Wenn wir dem Körper die Aufgabe, wach zu werden, mit dem Koffein wegnehmen, dann konditionieren wir den Körper auch dahingehend.

Trinken wir den Kaffee ca. 30 Minuten nach dem Aufwachen, wirkt er viel besser.

Zum (Ein-)Schlafen benötigt der Mensch das Melatonin und zum Aufwachen kommt das Cortisol.

Wer gut (Ein)Schlafen will muss vorher gut essen

Tryptophan wird im Darm zusammen mit B3, B6, B9, B12 und Vit. C zu Serotonin verstoffwechselt und wenn dort Magnesium, Eisen, Mangan und L-Methionin vorhanden sind, wird Melatonin gebildet.

Antibiotika schädigen den Darm und bringen Ungleichgewicht.

Das Melatonin, was am Abend gebildet wird, hat mir der Hell-Dunkel-Phase zu tun, ob wir Sonne hatten, ob wir viel abends vor dem Fernseher waren (nicht gut) etc.

Schlaf hängt also von vielen Faktoren ab, die ihn beeinflussen und verändern können.

Wichtige Botenstoffe des Gehirns

Wer gut durchschlafen will, der braucht GABA.

Glutamin (Muskulatur besteht zu fast 60% aus der lebensnotwendigen Aminosäure Glutamin, Vitamin B6 notwendig) und Glutamat (Mangan notwendig, Zink notwendig) führen zu:

GABA (beruhigende Wirkung als Neurotransmitter, im Grunde hemmt GABA genau die Signale, welche durch Stress-Reaktionen ausgelöst werden).

  • GABA ist eine halbessentielle Aminosäure, die im Hirn zu 30% wirkt.
  • GABA ist ein kleines Wunder, man kann es im Sport für Muskelaufbau und Körperfettverbrennung nutzen.
  • Beim Suchtentzug (warmer Entzug) gibt es hohe GABA Dosen, GABA minimiert in der Nacht die Gedankengewitter und tagsüber sorgt es für Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Wirkung:

  • wichtigster beruhigender Neurotransmitter
  • Stressreduzierung und schlaffördernd
  • Stimmungsausgleichend und schmerzlindernd
  • blutdrucksenkend
  • Regulierung der Muskelspannung
  • Linderung von PMS-Symptomen
  • Fettverbrennung und Aufbau von Muskelmasse
  • Regulierung des Immun- und Hormonsystems, des Appetits und Stoffwechsels

Mögliche Folgen eines Mangels:

  • Ruhelosigkeit, chronischer Stress
  • Depressionen
  • Konzentrationsschwierigkeiten und beeinträchtige Gehirnleistung
  • Muskel- und Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit (Insomnie) und andere Schlafstörungen

Außerdem wichtig: Serotonin (wird zu 95% im Darm produziert)

Wirkung:

  • Glückshormon fördert Ausgeglichenheit, Zufriedenheit
  • wichtigster Neurotransmitter für Stimmung und Psyche

Mögliche Folgen eines Mangels:

  • Depressionen und Angstzustände
  • innere Unruhe und Verspannungen
  • Probleme der Gedächtnisleistung
  • Migräne und chronische Kopfschmerzen
  • chronische Muskelschmerzen
  • aggressive Verstimmung
  • Störungen des Sättigungsgefühls
  • Schlafstörungen

Botenstoff Glutamat

Wirkung:

  • wichtigster anregender Neurotransmitter
  • positiv für Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnis, motorische Funktion
  • Gegenspieler von GABA

Mögliche Folgen eines Mangels:

  • Mangel eher selten
  • Probleme durch zu viel Glutamat (Tinnitus, neurodegenerative Erkrankungen)

Melatonin

Wirkung:

  • „Schlafhormon“, wird bei Dunkelheit gebildet
  • Reparatur von Zellschäden
  • starkes Antioxidans (stärker als Vitamin C oder E)
  • Immunsystem stärkend (Melatonin interagiert mit T-Lymphozyten (Abwehrzellen) und stimuliert die Neubildung von Abwehrzellen)

Möglich Folgen eines Mangels:

  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Erschöpfung, Energiemangel, Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Aufmerksamkeitsdefizit, Konzentrationsstörungen, Depressionen
  • vorschnelle Alterung
  • Immunschwäche und häufige Infektionen
  • Adipositas, Bluthochdruck, Herzinfarkt
  • Beeinträchtigung der Leberentgiftung und des Stoffwechsels (vor allem der Pankreas)
  • Demenz, Alzheimer, Krebs

Cortisol

Wirkung:

  • Gegenspieler von Serotonin und Melatonin
  • Wachheit und Aktivierung am Morgen
  • erhöht den Dauerstress

Mögliche Folgen eines Mangels:

  • erniedrigt bei Nebennierenerschöpfung, CFS (Chronique Fatigue Syndrome)

Ursachen für einen Mangel der wichtigsten beruhigenden Neurotransmitter

GABA:

  • mangelnde Versorgung mit L-Glutamin, Zink und Vitamin B6

Serotonin:

  • mangelnde Versorgung mit Vorläufersubstanzen: L-Tryptophan, Magnesium, Zink, B-Vitaminen (B3, B6)

Melatonin:

  • mangelnde Versorgung mit Vorläufersubstanzen: L-Tryptophan, Magnesium, Zink, B-Vitaminen (B3, B6)
  • Schlafhygiene (Lichtexposition am Abend, wechselnde Schlafhythmen)
  • Medikamenteneinnahme (Calcium, Antagonisten, Betablocker, Aspirin)
  • Kaffee, Alkohol, Nikotin und Drogen
  • Verkalkung der Epiphyse durch Flour (Zahncreme, Wasser, Speisesalz)

Die Zirbeldrüse wird von 4 Dingen beeinträchtigt:

  • Fluroid
  • Aluminium
  • Elektrosmog
  • Glyphosat

Zusammenfassend

Diese Aufzählung von Problemen, Ursachen und möglichen Gegenmaßnahmen ist nicht vollständig. Sie stellt Ergebnisse aus der Forschung zusammen. Keiner der genannten Hinweise sollte dazu führen, eigenmächtig eine ärztliche Behandlung zu verändern, zu unterbrechen oder zu beenden.

Alle Maßnahmen und mögliche Veränderungen einer aktuellen Therapie müssen immer mit dem Arzt abgesprochen werden.

Die hier aufgeführten Informationen können aber die Chance bieten, neue Aspekte zu berücksichtigen, die man vorher nicht beachtet hat.

Interessant ist dabei auch, dass die möglichen Lösungen aus der Neuen Germanischen Medizin (NGM) weiter oben sich stark mit den Empfehlungen der Schulmedizin decken, aber die Ursache des Leidens woanders sehen.

Als zusammenfassende wichtigste Tips kann man nennen:

Und wenn es gar nicht anders geht, die Hilfe eines Fachmanns zu Rate ziehen.

Die häufigste Anlaufstelle ist der Hausarzt, ich möchte aber neben dem Ausprobieren der genannten Möglichkeiten auch den Besuch eines qualifizierten Hypnotiseurs mit an die Hand geben, der einem z. B. Selbsthypnose beibringen kann, um einen normalen Schlaf zu erleichtern.

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