Meinungen von Forschern

„Wer nicht imstande ist, seine Denkweise zu verändern, wird niemals fähig sein, die Realität zu verändern, und niemals irgendeinen Fortschritt erreichen.“
Anwar El-Sadat
Friedensnobelpreisträger, von 1970-1981 Staatspräsident von Ägypten
„Unsere Wahrnehmung des Universums beruht in Wirklichkeit nur auf einem Bruchteil der uns umgebenden Energie. Noch schockierender ist die Erkenntnis, dass unsere heutige wissenschaftliche Technologie nur einen Teil des gesamten Energiespektrums ausfindig macht. Die meisten Forscher glauben, dass das elektromagnetische Wellenspektrum sich weit jenseits dessen, was technisch zu beobachten wir in der Lage sind, und wahrscheinlich bis ins Unendliche fortsetzt.

Wenn wir das in die richtige Perspektive rücken, dann erkennen wir, dass jeder von uns sich visuell nur drei Hunderttausendstel eines Zentimeters (0,00003 Zentimeter) der Energiestrahlung um uns herum bewusst ist. Wir, die wir so wenig vom Universum sehen, sind mit Schlussfolgerungen und Urteilen, die auf den engen Grenzen unseres Sehvermögens basieren, schnell bei der Hand. Unsere Perspektive des Universums – und der Realität selbst – wird von der beschränkten Reichweite unserer körperlichen Sinne begrenzt.“

William Buhlman
Out of Body, 2004, Ansata Verlag, S. 103-104
„Man kann heute auf der ganzen Welt an keiner Universität Physik studieren. Was dort unterrichtet wird, ist zur einen Hälfte schon widerlegt, und zur anderen Hälfte irrelevant!
Die einzige relevante Physik findet hinter den verschlossenen Türen der Labors der Militärs und der Industrie statt. Die Wissenschaftler, die dort arbeiten, wenden Naturgesetze an, die den Universitätsprofessoren nicht bekannt sind!“
Robert B. Laughlin
Physik Nobelpreisträger
Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als bekehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß die Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht wird.
Max Planck
1918 Nobelpreisträger für Physik
Es gibt keine Materie, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch intelligenten Geist Form gegeben wurde.
Max Planck
1918 Nobelpreisträger für Physik
Materie besitzt nur insofern eine Realität, als sie durch irgendeinen Geist wahrgenommen wird.
George Berkeley
Bischof und Philosoph (1685 – 1753)
Die in Raum und Zeit ausgedehnte Welt existiert nur in unserer Vorstellung. Dass sie außerdem noch etwas anderes sei, dafür bietet jedenfalls die Erfahrung – wie schon Berkeley wusste – keinen Anhaltspunkt.
Erwin Schrödinger
1933 Nobelpreisträger für Physik
Realität wird durch Beobachtung geschaffen.
Niels Bohr
1922 Nobelpreisträger für Physik
Die Trennung der beiden – Materie und Geist – ist eine Abstraktion. Die Grundlage ist stets eine Einheit.
David Bohm
Quantenphysiker
§25 (6) AMG (Arzneimittelgesetz)
In die Zulassungskommissionen werden Sachverständige berufen, die auf den jeweiligen Anwendungsgebieten und in der jeweiligen Therapierichtung (Phytotherapie, Homöopathie, Anthroposophie) über wissenschaftliche Kenntnisse verfügen und praktische Erfahrungen gesammelt haben.
Das aber bedeutet, dass nur sachverständig ist, wer auf dem zu beurteilenden Gebiet einmal eigene praktische Erfahrung hat und zum anderen über eingehende Kenntnisse der Fachliteratur verfügt.
„Beides ist kaum einmal der Fall bei Lehrmedizinern im Zusammenhang mit Alternativmethoden. Sie sind deshalb grundsätzlich nicht begutachtungsfähig in allen Fragen außerhalb ihrer Schule.“

„Der Mythos der ‚wissenschaftlichen Erwiesenheit‘ ist so sehr zum Zeitgeist geworden, dass der Anspruch auf ‚Objektivität‘, arrogant genug vorgetragen, von den Richtern so wenig nach seiner Legitimität befragt wird wie seinerzeit der Hauptmann von Köpenick von den Wachsoldaten.“

Objektivität gibt es nicht. Wenn der menschliche Geist seine Welt objektiviert, bleibt er notgedrungen außerhalb, da er seinem Wesen nach nicht objektivierbar ist, sagt Schrödinger.

Weil aber alles, was in unseren Gedanken und im Bewusstsein existiert, ausschließlich vom Geist produziert wird, ist dieser immer Urheber aller Dinge – auch der Wissenschaft und ihrer Ergebnisse.

Ulrich Warnke
Quantenphilosophie und Spiritualität, 2013, S. 141
In der Quantentheorie, die ja der Realität zugrunde liegt, kommt Kausalität nicht vor. Kausalität ist ein Produkt des Bewusstseins. Das Bewusstsein bewegt sich durch das „Meer aller Möglichkeiten“, wählt bestimmte Ereignisse aus, sortiert sie und lässt dann den Geist Erklärungen dafür geben. So entsteht beispielsweise die Wahrnehmung von Zeit durch das sinnvolle Aneinanderreihen von Ereignissen.

Kausalität kann als eine Art der Wahrnehmung angesehen werden, durch die wir unsere Sinneseindrücke auf eine Ordnung reduzieren.

Niels Bohr
aus: Ulrich Warnke, Quantenphilosophie und Spiritualität, 2013, S. 166
Der Begriff des elektromagnetischen Feldes ist einfach eine von Wissenschaftlern erfundene, bequeme Abstraktion (dargestellt als „Kraftlinien“, die eine bestimmte Richtung und Form anzeigen), der Versuch einer sinnvollen Erklärung für die auf den ersten Blick verblüffenden Wirkungen von Elektrizität und Magnetismus, ihre Fernwirkung auf Gegenstände – die technisch ins Unendliche reicht -, ohne dass es eine erkennbare Substanz oder Materie gibt, die dafür verantwortlich wäre. Einfach ausgedrückt: Ein Feld ist ein Einflussbereich.

Wie ein Forscherpaar es treffend beschrieben hat: „Jedes Mal, wenn Sie Ihren Toaster benutzen, beunruhigt das Feld um ihn herum geladene Teilchen in den entferntesten Galaxien ganz geringfügig.“ (R. O. Becker und G. Selden, The Body Electric (Quill, 1985): 81

Lynne McTaggart
Das Nullpunkt-Feld, 9783442217984, München, Februar 2007, S. 47
Was macht eine Quantenentität, bevor sie beobachtet und damit real geworden ist?
Die „unbeobachtete“ Entität existiert in einer kohärenten Überlagerung aller möglichen Zustände, die durch Wellenfunktionen erlaubt werden. (Erwin Schrödinger, 1926)

Aber in dem Augenblick, in dem eine Messung, analog eine Beobachtung, durchgeführt wird, kollabiert die Wellenfunktion mit den vielen Zustandswahrscheinlichkeiten, und das System ist gezwungen, einen einzigen Zustand anzunehmen. Das System ist in die Realität geschaltet worden.

Ulrich Warnke
Quantenphilosophie und Spiritualität, 2013, S. 137
In der Quantenwelt kommen Quantenfelder nicht durch Kräfte, sondern durch den Austausch von Energie zustande, die permanent in einem dynamischen Muster neu verteilt wird. Dieser konstante Austausch ist eine innere Eigenschaft von Partikeln, sodass sogar „reale“ Partikel nichts weiter sind als ein kleiner Energieknoten, der kurz auftaucht und dann wieder in das darunter liegende Feld verschwindet.

Gemäß der Quantenfeldtheorie ist die individuelle Einheit vorübergehend und ohne Substanz. Teilchen können nicht vom leeren Raum, der sie umgibt, getrennt werden. Einstein selbst erkannte, dass Materie als solche „von extremer Intensität“ war – gewissermaßen eine Störung der perfekten Wahllosigkeit – und dass die einzige fundamentale Wirklichkeit die darunter liegende Einheit war – das Feld selbst. (zitiert in F. Capra, The Tao of Physics, London: Flamingo, 1976)

Lynne McTaggart
Das Nullpunkt-Feld, 9783442217984, München, Februar 2007, S. 48

Realität ist aus Sicht der meisten modernen Menschen das, was man mit den Sinnen wahrnehmen, also messen kann, denn auch Sinne sind Messapparaturen. Messen kann man aber nur, was mit der Messapparatur Energie austauscht und zu Kräften an Massen umgestaltet werden kann. Sowohl Messapparaturen als auch Sinnesorgane sind Materiekonstrukte, die von Gedanken und Emotionen beeinflusst werden können. Das ist in unserer wachbewussten Welt möglich, aber auch im Traum. Wo befinden wir uns gerade?

Wir glauben, die Wirklichkeit direkt wahrzunehmen. Wenn ein Auto auf uns zufährt, springen wir selbstverständlich zur Seite.
Das ist aber leider kein Kriterium dafür, ob wir uns im Traum befinden oder ein „reales“ Geschehen erleben. Unsere Wahrnehmung des Autos ist normalerweise ein komplexer Vorgang, bei dem Sinneseindrücke und deren Auswertung in den Nervenstrukturen des Gehirns eine wichtige Rolle spielen.

Die Sinneseindrücke werden nach gehirneigenen Regeln ausgewertet. Aber wie entscheide ich, ob der Sinneseindruck daher kommt, dass gerade etwas Entsprechendes geschieht, oder ob mein Gehirn ihn gerade halluziniert oder irgendwie sonst einspielt? Alles, was wir wahrnehmen, ist ein Konstrukt mithilfe unseres Gehirns.

Nur unser Gehirn entscheidet, was real ist. Es verwendet eigene Informationen, greift auf seine eigenen Erfahrungen zurück und deutet die Reize nach seinen eigenen Regeln. Das alles ist pure Subjektivität und gilt für Traum und Wirklichkeit gleichermaßen.

Wahr erscheinen uns diese Konstrukte nur deshalb, weil andere Menschen uns von gleichen Ereignisse unter übereinstimmenden Umständen berichten. Objektiv ist die Welt außerhalb von uns deshalb noch lange nicht. Als wahr und real würden wir auch körperliche Reizeindrücke wie Schmerzen einstufen. Aber gerade diese Reize können unterdrückt werden und deshalb aus dem Bewusstsein verschwinden. Sie können aber auch besonders bewusst empfangen und damit verstärkt werden.

Unbewusste Realitätsbildung findet beispielsweise im Traum, in der Halluzination und in der Fantasie statt, bewusste Realitätsbildung etwa in der mentalen Vorstellungswelt, beispielsweise zwecks Planung der Lebensführung.

Ulrich Warnke
Quantenphilosophie und Spiritualität, 2013, S. 126 ff
Auch dem erwachsenen Gehirn stehen keine absolut verlässlichen Unterscheidungen zwischen „Tatsächlichem“ einerseits und „Vorgestelltem“ oder „Halluziniertem“ andererseits zur Verfügung.
aus: Emrich, Hinderk M., Konstruktivismus: Imagination, Traum und Emotion, 1992, S. 84
Ein Telefonat von zwei Minuten spiegelt sich eine Woche lang in veränderten Gehirnströmen des Nutzers wieder.
Prof. Dr. Andrew Well
Harvard University
Die Erde und alle lebendigen Kreaturen an Land haben sich in einem Umfeld mit einer niedrigen und natürlich vorkommenden Hochfrequenzstrahlung entwickelt. Die von einem Handytelefon dicht am Kopf des Benutzers ausgehende Strahlung ist um das zweimilliardenfache stärker als dieser natürliche Frequenzpegel.
Robert C. Kane
Wissenschaftler
Der Oxforder Philosoph Ferdinan C. S. Schiller (1864-1937) erkannte bereits in den Neunzigerjahren des 19. Jahrhunderts:

„Materie ist ein bewundernswert berechnender Mechanismus zur Regulierung, Begrenzung und Einschränkung des Bewusstseins, das sie umhüllt … Materie erzeugt Bewusstsein nicht, sondern limitiert es und begrenzt seine Intensität auf einen bestimmten Rahmen.“

Ulrich Warnke
Die Öffnung des 3. Auges, 2017, S. 24
Studien mit menschlichen Probanden, die 60-Hertz-Magnetfeldern ausgesetzt waren, zeigten ebenfalls eine Reduzierung der Melatoninlevel an (Burch et al. 1999).

Über Schlafstörungen und Melatoninmangel im Umkreis von 300 Metern um Mobilfunkantennen berichten mehrere Forscher übereinstimmend (Santini et al. 2002 und andere). Studien haben gezeigt, dass die Exposition gegenüber einem magnetischen 50-bis-60-Hertz-Feld (elektrische Hausstromversorgung und Stromleitungen über dem Haus) signifikant die Fähigkeit der Zirbeldrüse reduziert, Melatonin während der Nachtzyklen zu erzeugen (Elektrosmog) (Burch 1999).

Das geht so weit, dass sogar die Inzidenz von Brustkrebs mit der Exposition zu den physikalischen Feldern und der damit verbundenen Reduktion von Melatonin ansteigt (Liburdy 1993).

Ulrich Warnke
Die Öffnung des 3. Auges, 2017, S. 190 ff
Quantenphilosophen wie Carl Friedrich von Weizsäcker stellten fest: Echtes Wissen ist immer subjektives Wissen – das Wissen des Beobachters. Daher sei die Vorstellung einer objektiven Wirklichkeit eine Täuschung. Mit anderen Worten: Es gibt keine gesicherte Realität, sondern nur das, was das handelnde Subjekt erschafft.
Ulrich Warnke
Quantenphilosophie und Interwelt, 2013, S. 15
Quantenphilosophen wie Carl Friedrich von Weizsäcker stellten fest: Echtes Wissen ist immer subjektives Wissen – das Wissen des Beobachters. Daher sei die Vorstellung einer objektiven Wirklichkeit eine Täuschung. Mit anderen Worten: Es gibt keine gesicherte Realität, sondern nur das, was das handelnde Subjekt erschafft.

Das geht so weit, dass sogar die Inzidenz von Brustkrebs mit der Exposition zu den physikalischen Feldern und der damit verbundenen Reduktion von Melatonin ansteigt (Liburdy 1993).

Ulrich Warnke
Die Öffnung des 3. Auges, 2017, S. 190 ff
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