Wenn wir das in die richtige Perspektive rücken, dann erkennen wir, dass jeder von uns sich visuell nur drei Hunderttausendstel eines Zentimeters (0,00003 Zentimeter) der Energiestrahlung um uns herum bewusst ist. Wir, die wir so wenig vom Universum sehen, sind mit Schlussfolgerungen und Urteilen, die auf den engen Grenzen unseres Sehvermögens basieren, schnell bei der Hand. Unsere Perspektive des Universums – und der Realität selbst – wird von der beschränkten Reichweite unserer körperlichen Sinne begrenzt.“
Die einzige relevante Physik findet hinter den verschlossenen Türen der Labors der Militärs und der Industrie statt. Die Wissenschaftler, die dort arbeiten, wenden Naturgesetze an, die den Universitätsprofessoren nicht bekannt sind!“
In die Zulassungskommissionen werden Sachverständige berufen, die auf den jeweiligen Anwendungsgebieten und in der jeweiligen Therapierichtung (Phytotherapie, Homöopathie, Anthroposophie) über wissenschaftliche Kenntnisse verfügen und praktische Erfahrungen gesammelt haben.
„Der Mythos der ‚wissenschaftlichen Erwiesenheit‘ ist so sehr zum Zeitgeist geworden, dass der Anspruch auf ‚Objektivität‘, arrogant genug vorgetragen, von den Richtern so wenig nach seiner Legitimität befragt wird wie seinerzeit der Hauptmann von Köpenick von den Wachsoldaten.“
Weil aber alles, was in unseren Gedanken und im Bewusstsein existiert, ausschließlich vom Geist produziert wird, ist dieser immer Urheber aller Dinge – auch der Wissenschaft und ihrer Ergebnisse.
Kausalität kann als eine Art der Wahrnehmung angesehen werden, durch die wir unsere Sinneseindrücke auf eine Ordnung reduzieren.
Wie ein Forscherpaar es treffend beschrieben hat: „Jedes Mal, wenn Sie Ihren Toaster benutzen, beunruhigt das Feld um ihn herum geladene Teilchen in den entferntesten Galaxien ganz geringfügig.“ (R. O. Becker und G. Selden, The Body Electric (Quill, 1985): 81
Die „unbeobachtete“ Entität existiert in einer kohärenten Überlagerung aller möglichen Zustände, die durch Wellenfunktionen erlaubt werden. (Erwin Schrödinger, 1926)
Aber in dem Augenblick, in dem eine Messung, analog eine Beobachtung, durchgeführt wird, kollabiert die Wellenfunktion mit den vielen Zustandswahrscheinlichkeiten, und das System ist gezwungen, einen einzigen Zustand anzunehmen. Das System ist in die Realität geschaltet worden.
Gemäß der Quantenfeldtheorie ist die individuelle Einheit vorübergehend und ohne Substanz. Teilchen können nicht vom leeren Raum, der sie umgibt, getrennt werden. Einstein selbst erkannte, dass Materie als solche „von extremer Intensität“ war – gewissermaßen eine Störung der perfekten Wahllosigkeit – und dass die einzige fundamentale Wirklichkeit die darunter liegende Einheit war – das Feld selbst. (zitiert in F. Capra, The Tao of Physics, London: Flamingo, 1976)
Realität ist aus Sicht der meisten modernen Menschen das, was man mit den Sinnen wahrnehmen, also messen kann, denn auch Sinne sind Messapparaturen. Messen kann man aber nur, was mit der Messapparatur Energie austauscht und zu Kräften an Massen umgestaltet werden kann. Sowohl Messapparaturen als auch Sinnesorgane sind Materiekonstrukte, die von Gedanken und Emotionen beeinflusst werden können. Das ist in unserer wachbewussten Welt möglich, aber auch im Traum. Wo befinden wir uns gerade?
Wir glauben, die Wirklichkeit direkt wahrzunehmen. Wenn ein Auto auf uns zufährt, springen wir selbstverständlich zur Seite.
Das ist aber leider kein Kriterium dafür, ob wir uns im Traum befinden oder ein „reales“ Geschehen erleben. Unsere Wahrnehmung des Autos ist normalerweise ein komplexer Vorgang, bei dem Sinneseindrücke und deren Auswertung in den Nervenstrukturen des Gehirns eine wichtige Rolle spielen.
Die Sinneseindrücke werden nach gehirneigenen Regeln ausgewertet. Aber wie entscheide ich, ob der Sinneseindruck daher kommt, dass gerade etwas Entsprechendes geschieht, oder ob mein Gehirn ihn gerade halluziniert oder irgendwie sonst einspielt? Alles, was wir wahrnehmen, ist ein Konstrukt mithilfe unseres Gehirns.
Nur unser Gehirn entscheidet, was real ist. Es verwendet eigene Informationen, greift auf seine eigenen Erfahrungen zurück und deutet die Reize nach seinen eigenen Regeln. Das alles ist pure Subjektivität und gilt für Traum und Wirklichkeit gleichermaßen.
Wahr erscheinen uns diese Konstrukte nur deshalb, weil andere Menschen uns von gleichen Ereignisse unter übereinstimmenden Umständen berichten. Objektiv ist die Welt außerhalb von uns deshalb noch lange nicht. Als wahr und real würden wir auch körperliche Reizeindrücke wie Schmerzen einstufen. Aber gerade diese Reize können unterdrückt werden und deshalb aus dem Bewusstsein verschwinden. Sie können aber auch besonders bewusst empfangen und damit verstärkt werden.
Unbewusste Realitätsbildung findet beispielsweise im Traum, in der Halluzination und in der Fantasie statt, bewusste Realitätsbildung etwa in der mentalen Vorstellungswelt, beispielsweise zwecks Planung der Lebensführung.
„Materie ist ein bewundernswert berechnender Mechanismus zur Regulierung, Begrenzung und Einschränkung des Bewusstseins, das sie umhüllt … Materie erzeugt Bewusstsein nicht, sondern limitiert es und begrenzt seine Intensität auf einen bestimmten Rahmen.“
Über Schlafstörungen und Melatoninmangel im Umkreis von 300 Metern um Mobilfunkantennen berichten mehrere Forscher übereinstimmend (Santini et al. 2002 und andere). Studien haben gezeigt, dass die Exposition gegenüber einem magnetischen 50-bis-60-Hertz-Feld (elektrische Hausstromversorgung und Stromleitungen über dem Haus) signifikant die Fähigkeit der Zirbeldrüse reduziert, Melatonin während der Nachtzyklen zu erzeugen (Elektrosmog) (Burch 1999).
Das geht so weit, dass sogar die Inzidenz von Brustkrebs mit der Exposition zu den physikalischen Feldern und der damit verbundenen Reduktion von Melatonin ansteigt (Liburdy 1993).
Das geht so weit, dass sogar die Inzidenz von Brustkrebs mit der Exposition zu den physikalischen Feldern und der damit verbundenen Reduktion von Melatonin ansteigt (Liburdy 1993).